Katzen sind territoriale Tiere – ein Umzug bedeutet für sie, dass plötzlich alles fremd riecht und aussieht. Drängle nicht, sondern lass die Katze das Tempo bestimmen. Das ist der Schlüssel zu einem entspannten Start.
Schritt 1: Ein sicherer Rückzugsraum
Richte am Anfang ein ruhiges Zimmer als Basis ein – mit Futter, Wasser, Katzenklo (mit etwas Abstand zum Futter), Schlafplatz und Kratzmöglichkeit. So muss die Katze nicht gleich die ganze Wohnung verarbeiten, sondern erobert sie nach und nach selbst.
✅ Das gehört in den Rückzugsraum
- Futter- und Wassernapf
- Katzenklo (nicht direkt neben dem Futter)
- Schlafplatz / Höhle
- Kratzmöglichkeit
- etwas Vertrautes vom alten Zuhause (Decke, die nach Gewohntem riecht)
Schritt 2: Ruhe und Geduld
Lass die Katze auf dich zukommen, statt sie zu bedrängen. Setz dich ruhig ins Zimmer, sprich leise, biete vielleicht ein Leckerli oder die Spielangel an. Manche Katzen sind nach Stunden zutraulich, andere brauchen Tage. Beides ist normal – Zwang macht alles langsamer.
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Wenn die Katze im Rückzugsraum sichtbar entspannt ist (frisst normal, nutzt das Klo, erkundet neugierig), öffne nach und nach weitere Räume. Sichere vorher Gefahrenquellen: gekippte Fenster (Lebensgefahr!), Balkon ohne Netz, giftige Zimmerpflanzen.
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Lenkt die Knabberlust weg von (teils giftigen) Zimmerpflanzen und hilft beim Loswerden verschluckter Haare.
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Meine Katze versteckt sich nur – mache ich was falsch?
Nein, Verstecken ist eine normale erste Reaktion. Lass ihr das Versteck, stell Futter und Wasser in der Nähe bereit und gib ihr Zeit. Mit Geduld kommt sie von selbst heraus.
Wie lange dauert die Eingewöhnung?
Sehr unterschiedlich – von wenigen Tagen bis mehreren Wochen. Selbstbewusste Katzen sind schnell, ängstliche brauchen länger. Dränge nie.